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Wie startet man als Affiliate? – „Ich weiß nicht wie ich anfangen soll“

Affiliate Marketing ist ein verlockendes und lukratives Geschäftsmodell.

Jedoch fällt vielen Einsteigern auch hier der erste Schritt nicht leicht. Sie möchten nichts falsch machen und wissen oft nicht, wie genau sie anfangen sollen.

Der Start als Affiliate ist eigentlich nicht so schwer, denn von Hause aus sind viele Affiliate-Websites eher klein und bedürfen zudem keiner so intensiven Pflege. Man investiert also nicht ganz so viel Arbeit und das ist dann auch nicht so schlimm, sollte die Affiliate Website scheitern.

Später kann man sich dann immer noch entscheiden, ob man lieber auf viele kleine Affiliate-Websites oder wenige große setzt.

Wichtig ist in meinen Augen aber erstmal, dass man schnell startet, viel lernt und dann später entscheidet wie es weitergeht.

In 5 Schritten zur ersten Affiliate Website

Grundsätzlich sind die Schritte dem Start eines neuen Blogs recht ähnlich.

Nichts desto trotz gibt es ein paar wichtige Unterschiede, die dafür sorgen, dass man doch etwas anders an ein Affiliate-Business herangeht.

Im Folgenden stelle ich die meiner Meinung nach 5 wichtigsten Schritte auf dem Weg zur ersten Affiliate Website vor.

  1. Thema
    Wie beim Blog, gilt es auch beim Start als Affiliate erstmal ein paar Vorüberlegungen anzustellen. Will man wirklich Geld verdienen, sollte man die Auswahl des Themas ernst nehmen und aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden. Im Gegensatz zu einem Blog spielt meiner Meinung nach die Leidenschaft und das Interesse für das Thema eine nicht so große Rolle. Das hängt aber auch davon ab, wie viel Zeit und Arbeit man in eine Affiliate-Website investieren möchte. Dennoch ist auch klar, dass Leidenschaft sehr hilfreich sein kann: Will man mit Blogs oder Affiliate-Projekten sein Geld verdienen, sollten die Einnahmen zunächst im Hintergrund stehen. Man muss, wie schon gesagt eventuell eine lange Zeit richtig Gas geben ohne direkt mit Geld entlohnt zu werden. Deswegen ist es unabdingbar, dass man richtig Bock hat. Auf schreiben, auf vermarkten und vor allem auf das Thema. Nur wenn das Thema richtig Freude bereitet, wird man die nötige Ausdauer aufbringen können. Denn selbst wenn sich der gewünschte finanzielle Erfolg einstellt, ist man ja noch nicht am Ende. Und dann zeigt sich wie sehr das Thema eine Leidenschaft ist. Vom einfachen “profitable Nischen suchen und beackern” rate ich deshalb grundsätzlich ab, wenn nicht bereits erfolgreicher Background vorhanden ist.
    Ralf Bohnert – bohncore.de Ein erfolgreicher Affiliate sieht das ähnlich: Die persönliche Leidenschaft für ein Thema spiegelt sich meiner Meinung nach immer im Erfolg der eigenen Tätigkeit wieder. Egal, ob ich eine Nische als Affiliate besetzen möchte oder mich mit neuen Dingen beruflich oder privat beschäftige. Bleiben wir beim Affiliate Marketing: Nichts fällt schwerer, als sich mit einem komplett fremden und trockenem Thema auseinanderzusetzen. Hier muss intensiv recherchiert und Wissen angeeignet werden. Andersherum fällt es mir viel leichter mich mit Themen zu beschäftigen, die ich verstehe, zu denen ich einen Bezug habe, die mir am Herzen liegen. Ich bin der Meinung, dass dies die Erstellung eines Projektes viel einfacher macht. Darüber hinaus spüren auch die Nutzer diese Leidenschaft. Das wiederum steigert das Erfolgspotenzial des Projektes, auch wenn vielleicht eine andere Nische etwas lukrativer scheint.
    Daniel Schalling – projecter.de. Neben der Leidenschaft oder zumindest dem Interesse für ein Thema, sollte man bei der Auswahl einer Nische/eines Themas für eine Affiliate-Website 3 wichtige Kriterien beachten. Dafür empfehle ich das Tool Market Samurai*, welches die Analyse von 2 der 3 wichtigsten Kriterien für eine gute Nische ermöglicht:
    1. Suchvolumen
      Man braucht ein gewisses Suchvolumen für das Thema, damit man später genügend Traffic bekommt. Zudem sollte man schauen, wie viel “kaufrelevante” Suchbegriffe es gibt und wie oft die gesucht werden (z.B. “Produkt XY kaufen” oder “Test Produkte XY”)
    2. Konkurrenz
      Zu große Konkurrenz ist nicht so gut, da es dann deutlich schwerer fällt Besucher auf die eigene Website zu bekommen.Beides kann man mit Market Samurai sehr gut analysieren, wie ich in diesem Video erkläre.
    3. Den dritten Faktor muss man aber dennoch per Hand auswerten. Das ist das finanzielle Potential. Hier schaut man einfach, dass es genügend lukrative Partnerprogramme gibt. Hat man ein Thema mit gutem Suchvolumen, relativ niedriger Konkurrenz und guten Partnerprogrammen gefunden, kann es losgehen. Und man sollte auch loslegen und nicht ewig weiter suchen, um ein noch perfekteres Thema zu finden. Das kostet nur Zeit.

2. Website
Eine neue Affiliate-Website ist relativ schnell erstellt. Ob man nun einfach statische HTML-Seiten verwendet oder z.B. WordPress installiert ist dabei reine Geschmackssache. Ich bevorzuge WordPress, da es schnell installiert ist und von Hause aus schon fast alles mitbringt, was man für eine Affiliate Website benötigt. Den Rest kann man mit kostenlosen Plugins nachrüsten. Vorher braucht man nur noch einen günstigen Hosting-Tarif, den es z.B. bei All-Inkl.com gibt. Da reicht wirklich ein günstiger Webspace, denn große Massen an Besuchern erwarten wir erstmal nicht. Bei der Einstellung gibt es zumindest bei mir einen wichtigen Unterschied. Ich deaktiviere meist die Kommentar-Funktion bei meinen Affiliate-Websites, da es sich nicht um einen Blog handelt. Ein kostenloses Layout oder eines der Standard-Layouts von WordPress reichen meist ebenfalls für den Start einer Affiliate-Website. Wer gleich etwas besonderes haben möchte, samt speziellen Affiliate-Funktionen, greift auf ein spezielles Affiliate-Theme zurück, wie z.B. AffiliSEO. Die Domain nicht zu vergessen. Diese sollte relativ spezifisch sein und 1-2 wichtige Keywords zum Thema enthalten.

3. Inhalte
Wenn die Affiliate-Website technisch steht, geht es an die Inhalte. Auch hier gibt es Unterschiede zum Blog. Natürlich sollte es sich um gute und einzigartige Inhalte handeln, die Zeit der Thin Affiliates ist vorbei. Dennoch reichen hier oft kürzere Artikel (jedoch mindestens 300 Wörter) und man kann sicher auch Texte einkaufen. Letzteres ist zum Beispiel interessant, wenn man sich mit dem Thema nicht gut auskennt oder nicht so gern schreibt. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass man schaut, was die potentiellen Besucher interessiert und welche Sorgen und Probleme diese haben. Dazu sollte man dann entsprechende “Know How”-Artikel mit Tipps und Lösungen schreiben (lassen). Die zweite Artikel-Art sind kaufbezogene Artikel. Also zum Beispiel Produkt-Tests, Vergleiche, Erfahrungsberichte, Produkt-News und so weiter. Hier gehören definitiv Produktempfehlungen und Affiliate-Links rein. Bei meinen Affiliate-Sites funktioniert die Mischung aus diesen beiden Artikel-Arten am besten. Zum Start sollte man rund 10 Artikel bereits am Start haben und dann regelmäßig neue Artikel veröffentlichen. 2-3 pro Monat sollten es schon sein, aber mehr ist natürlich immer möglich.

4. Traffic
Eine wichtige Tätigkeit ist das aktive Sorgen für Traffic. Während Blogs oft von allein Backlinks bekommen, ist das bei Affiliate Websites nicht unbedingt der Fall. Deshalb sollte man sowohl die Onpage-SEO-Maßnahmen gewissenhaft durchführen, als auch aktiv für Backlinks sorgen. Auch eine interne Verknüpfung mit anderen eigenen Websites und eine aktive Nutzung des Social Webs ist sinnvoll. Man muss nach meiner Erfahrung jedenfalls deutlich aktiver sein, als z.B. bei einem Blog. Aber man sollte dabei nicht zu schnell vorgehen und dauerhaft dran arbeiten. Sonst fällt es Google negativ auf.

5. Monetarisierung
Eine Affiliate-Website ist nur dann sinnvoll, wenn man auch Affiliate-Banner und -Links einbaut.Das sollte man meiner Meinung nach relativ früh machen, wobei es sich nach meinen Erfahrungen mehr lohnt einzelne Affiliate-Links auf einzelnen Seiten einzubauen (z.B. bei einem Produkt-Test), als ein und dasselbe Banner auf allen Seiten. Das kann auch funktionieren, aber mit einer spezielleren Ausrichtung ist man meist besser dran. Zudem bieten viele Partnerprogramme spezielle Werbemittel an, wie Schnäppchen-Widgets, Vergleichstabellen oder ähnliches. Diese sollte man testen. Die Auswahl eines oder mehrerer passender Partnerprogramme hat man ja idealerweise schon bei der Suche nach dem Thema vorgenommen. Doch auch später sollte man seine Augen offen halten und nach neuen Programmen schauen.

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